Donnerstag, 27. Oktober 2016

Monstergang Tutorial

Moin,

mein erstes englisches online Tutorial ist raus!


5 schaurig schöne Gesellen für eine Halloweenparty! Die Anleitung findet ihr bei der Paul Bradford Sugarcraft School und dort gibt es nicht nur meine Anleitung, sondern wirklich unmengen von tollen Vidoes von Paul und anderen internationalen Dozenten. Zwar alles auf englisch, aber wenn man bewegte Bilder hat, braucht man häufig ja gar nicht die Sprache.

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Dienstag, 25. Oktober 2016

Softice Cupcakes

Moin,

wo Das Große Backen auf die Endgerade geht, durften wir Juroren auch mal backen. Da Video von Enie und mir findest Du hier:  Das Große Backen online 

Ich habe mir dafür diese Cupcakes ausgesucht


leckere Schokocupcakes mit einer Vanille Swiss Meringue Buttercreme und das ganze in Softice Waffel gebacken und mit Streuseln dekoriert.

Und hier nun das Rezept:


Swiss Meringue Buttercreme:

5 Eiweiß
200g Zucker
Prise Salz
250g Butter, weich
Vanille nach Geschmack

Zubereitung:

Eiweiß und Zucker in die Rührschüssel geben und über einem Wasserbad bis ca. 65° unter ständigen rühren erhitzen.

Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit dem Schneebesen Aufsatz in die Küchenmaschine (Handmixer geht aber auch, aber ist unbequemer) einspannen und bei mittlerer Geschwindigkeit ca. 10 Minuten schlagen, bis die Masse wirklich abgekühlt ist (mit den Händen am Schüsselboden testen).

Butter nun Esslöffel weise dazu geben und immer weiter schlagen. Zwischen drin, bekommt sie ein komisches Aussehen – aber einfach weiter mixen. Am Ende noch gewünscht aromatisieren.


Schoko Cupcake:

225g Zucker
1 Ei
75g Milch
125g Butter
Prise Salz
1 Teelöffel Backpulver
½ Teelöffel Natron
½ Teelöffel Bittermandel Aroma
½ Teelöffel Vanille Aroma
250g Mehl
120g Kakaopulver
100g starker, heißer Kaffee

Softeiswaffelbecher

Den Ofen auf 160°C vorheizen.

Alle Zutaten, bis auf den Kaffe, in eine Rührschüssel geben und auf langsame Stufe mischen. Wenn es eine Masse ist, auf langsame Stufe stellen und nach und nach den Kaffee zugeben. Rühren bis es eine homogene Masse ist. Die Waffel 2/3 füllen und auf ein Backblech stellen. Dabei aufpassen, dass die Becher nicht umkippen. Das ganze für ca. 20 Minuten backen. Die Backzeit für je nach Ofen etwas variieren, von daher immer eine Stäbchenprobe machen, ob die Cupcakes durh gebacken sind.



Finisch: Die Cupcakes mit der Buttercreme dekorieren. Dafür einen Spritzbeutel mit eine „M“ Tülle versehen und die Buttercreme auf dressieren. Mit Streuseln noch dekorieren. Wer möchte kann statt Streuseln auch eine Schoko- oder Fruchtsoße drüber geben.

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Samstag, 24. September 2016

Kurse mit Betty

Moin,

es ist wieder Zeit für ein paar Kurs Termine. 2 Termine habe ich noch für 2016 und die anderen sind dann schon für 2017 (1. Halbjahr).

Die Kurs Beschreibung zu dem Betty Basis Intensiv Kurs findest Du im Anschluss an die Termine.
Betty Basis Intensiv Kurs gibt es in Viernheim, Wien und Hamburg

Alle Kurse sind bei dem jeweiligen Anbieter direkt zu buchen. Für die Kurse bei mir in Hamburg, einfach eine Email an mich schreiben, dann lasse ich Euch die Anmeldung zukommen.


2016:


12. + 13. November Torten-Art in Viernheim Betty Basis Intensiv Kurs

15. + 16. November Pfersich Trendforum in Neu-Ulm  Malen auf Torten




2017:


21. + 22. Februar Chocolate Academy Köln Hochzeitstorten Kurs 


01. + 02. April Cake Decor & More in Wien/Ö Betty Basis Intensiv Kurs

21. + 22. April Betty's Sugar Dreams Hamburg Betty Basis Intensiv Kurs

19. + 20. Mai Betty's Sugar Dreams Hamburg Betty Basis Intensiv Kurs

30. + 31. Mai Chocolate Academy Köln Betty Basis Intensiv Kurs

07. + 08. Juni Chocolate Academy Köln American Bakery


Betty Basis Intensiv Kurs


In diesem Kurs geht es um verschiedene Techniken der Tortendekoration. Gerade als Anfänger möchte man so viel wie möglich ausprobieren und weiß noch nicht, welche Technik einem am meisten liegt und/oder Spaß bringt.

Anhand eines Torten Dummies (das Zusammensetzen einer echtenTorte ist nicht im Kurs enthalten!) werden folgende Techniken vermittelt:

  • Torten eindecken und die Theorie, wie diese bei mehrstöckigen Torten gestapelt werden
  • Arbeiten mit Blütenpaste. Verschiedene Techniken für die Herstellung von Blumen, drahten der Blumen, färben mit Puderfarben und das Zusammenbinden mit Floristikband
  • Modellieren von Figuren, anhand eines sitzenden Mädchens und eines Hundes nach Betty's 1-2-3 Methode
  • Randgarnierungen mit Eiweißspritzglasur. Ein kleiner Einblick in den Umgang mit dem Spritzbeutel und der richtigen Konsistenz von Royal Icing.

Nach den intensiven 2 Tagen sollte jeder Teilnehmer eigene Ideen für Torten umsetzen und den gängigen Anleitungen folgen können, da die Grundlagen bekannt sind.

Der Kurs geht am 1. Tag von 10:00-18:00 Uhr und am 2. Tag von 09:00-18:00  Uhr.

Alle Verbrauchsmaterialien werden gestellt und die benötigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt. Jeder Teilnehmer kann am Ende seinen erstellten Torten Dummie mit nach Hause nehmen.

Bitte bringen Sie für den Heimweg der Torte einen Karton mit den Mindestmaßen 30x30x40 cm mit

Preis für die Kurse bei Betty's Sugar Dreams in Hamburg 350,-- Euro inkl. MwSt. Für die Teilnahme ist die vorherige Anmeldung notwendig. Hierfür einfach eine Email an mich senden und das Anmeldeformular anfragen.



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Samstag, 13. August 2016

Certified Master Sugar Artist (CMSA)

Moin,

im November 2011 habe ich die Amerikanerin Ruth Ricky in Birmingham auf der Cake International getroffen. Ich hatte davor gelesen, dass sie eine "Certified Master Sugar Artist" ist und wir kamen im Gespräch darauf, was das eigentlich für eine Prüfung ist. Sie meinte damals zu mir, dass ich die ganz sicher auch bestehen würde - ich müsste mich dafür nur bei der ICES (International Cake Exploration Societé - die Amerikanische Tortenvereinigung) dafür anmelden, den die Prüfung steht jedem Mitglied offen.

Nun gut. Ich hatte mir nach dem Gespräch die Unterlagen auf der Webseite durch gelesen und war von den Anforderungen beeindruckt und habe das Thema erst einmal abgehakt. Aber irgendwas in mir wollte dann doch diesen Titel haben! Soweit mir bis heute bekannt ist, gibt es weltweit keine weitere Prüfung, die so speziell auf das Thema Torten Dekoration eingeht. Es ist kein annerkannter Abschluß einer Uni oder Kammer, aber die Prüfung hat es wirklich in sich und die Zahl derjenigen, die sich "Certified Master Sugar Artist" nennen ist weltweit sehr gering (und aus Europa hatte noch niemand diesen Titel....).

Also entschloss ich mich 2013 das Abenteuer anzugehen. Die Prüfung wird einmal im Jahr im Rahmen der jährlichen Convention der ICES abgehalten. für 2014 hieß somit mein Reiseziel Ende Juli: Albuquerque/New Mexico in den USA. Im September 2013 habe ich mich angemeldet und dann hieß es erst einmal das 84 Seiten starke Regelwerk zu lesen und zu studieren.

Es ist eine 8 stündige Live Prüfung, in der eine 3-stöckige Torten, eine 1-stöckige Torte und ein Schaustück erstellt werden müssen. Es gibt eine ganze Liste mit 45 (inzwischen sind es 47) verschiedenen Techniken, die in 4 Leistungsgruppen (einfache 1 Punkt - bis zur schwersten 4 Punkte) eingeteilt sind. 8 Techniken davon muss man sich aussuchen, die am Ende eine Gesamtpunktzahl von 21-22 Punkten ergeben. Also es muss ein Mix aus verschiedenen Schwierigkeiten sein und auch 2 Techniken der 4 Punkte Kategorie. Diese 8 Techniken müssen nun auf die 3 zu fertigen Teile aufgeteilt werden, so dass diese auch noch gut aussehen und ein Gesamtbild ergeben. Dazu kommt noch, dass eine der Torten vor Ort mit Fondant eingedeckt werden muss und eine weiter entweder mit Buttercreme oder Eiweißspritzglasur eingestrichen wird

Wenn man sich die Liste durch ließt (wer Interesse an den Unterlagen hat, findet sie auf dieser Seite als PDF) stellt schnell fest, dass man auf jeden Fall unterschiedliche Techniken nehmen muss, um auf die Punktzahl zu kommen. Nur Modellieren, oder nur Eiweißspritzglasur etc. funktioniert nicht. Man ist als Allrounder gefragt und sicher wird eine Technik dabei sein, die man nicht 100% beherrscht.

Bis um 01. April muss beim Kommitee ein Plan eingereicht werden, der die 8 Techniken aufweist und Skizzen von den Werken, die man machen möchte. Diese werden geprüft und Mitte Mai erhält man dann ein Feedback, welche Details man noch ändern müsste etc. Am 01. Juni muss dann der finale Plan eingereicht sein. Dazwischen heißt es immer wieder: üben, üben, üben und ausprobieren....


Mein Plan 2014 war sehr ambitioniert, aber gefühlt machbar - ja gefühlt, aber leider nicht in der Prüfungssituation! In Albuquerque fand ich eine Raum vor, der sehr gut gekühlt (ca. 17°) war und leider auch sehr feucht war. Tja und ich hatte nicht damit gerechnet, dass unter den Bedingungen Eiweißspritzglasur nicht mehr trocknet und gekochter Zucker einfach zu schnell erkaltet. Fazit: ich bin mit Mann und Maus untergegangen, was mir aber schon 1 Stunde vor Prüfungsende klar war. Auch die "kleinere" Variante "Certified Sugar Artist" habe ich verfehlt

Allerdings hat mir die ganze Situtation und das Feedback der Juroren ganz viel Informationen gegeben, die mir 2015 zu einem geholfen haben meine Meisterprüfung in Deutschland zu bestehen, aber auch den Ehrgeiz weckten, dass ich diese Prüfung auch bestehen will!

Also nach bestandener Meisterprüfung habe ich mich im November 2015 wieder angemeldet, ein neues Konzept erarbeitet und mich jetzt im August 2016 wieder den Prüfern gestellt.

Dieses Mal hieß das Ziel: Mobile/Alabama! Also sicher wieder sehr war, wieder eine sehr gute Klimaanlage und mit Pech auch wieder viel Luftfeuchtigkeit. Mein Plan hatte all das berücksichtigt und so ging es, wie ich fand, gut vorbereitet, am 03. August um 8 Uhr los.


das "kleine" Gepäck mit dem ganzen Werkzeug & Co
Als Plan hatte ich mich dieses mal für folgende Techniken entschieden:

Sonntag, 31. Juli 2016

Weddingstyle 2008

Moin,

um Torten zu verkaufen muss man ja auch Werbung machen und vor 8 Jahren durfte ich meine erste Serie an Hochzeitstorten für die Zeitschrift "Weddingstyle" machen.


Samstag, 30. Juli 2016

Moin,

weiter geht es mit dem Rückblick. Heute habe ich mal meine Wettbewerbstorten für Euch raus gesucht. An meinem ersten Wettbewerb habe ich 1997 in Telford teilgenommen. Es war ein kleiner Biedermeier Strauss (leider kein Foto, da es nur irgendwo Papierabzüge gibt :( ). Dieser wurde mit einem "Highly Commended", also einer Lobenden Annerkennung, ausgezeichnet - man war ich Stolz! Das erste Mal auf einer Tortenmesse im Mekka der Tortendekoratio in England und nicht komplett durch gefallen! Das Gespräch mit den Juroren hat mir so viel gebracht und ich war angefixed. 

Es folgten dann erst einmal mehrere Wettbewerbe in Deutschland, auf denen ich, auch gerne mehrfach, disqualifiziert wurde :) :) :) wegen Draht in den Blumen, weil man dachte, das ich Plastik verwendet habe und weil es nicht ins Schema passte (ok, wenn es Klassisch wurde, gab es dann auch Gold Medaillen).


Bring back Memories

Moin,

es ist zwar Sommerpause mit der Anleitung der Woche, aber zu richtig ruhig soll es hier ja nicht werden :) Meine liebe Freundin Sonja war bei mir und wir kamen auf Torten (was sonst). Irgendwie ging es dann um Torten, die man schon gemacht hat und wir verfielen ins plaudern, bis sie feststellte, dass sie nur die Torten kennt, die hier bei Facebook gepostet wurden. Aber 1993, als ich mit Betty's Sugar Dreams angefangen habe, gab es ja noch kein Facebook! Also alte Fotobücher rausgeholt und Bilder geschaut. Um es kurz zu machen: die Bücher sind erst einmal mit zu Sonja nach Hause gefahren und sie hat mir sehr nahe gelegt, dass ich davon was zeigen muss 
 
Da Betty's Sugar Deams im August 23 Jahre alt wird, dachte ich mir, ist es doch eine nette Idee jeden Tag was aus meiner Firmengeschichte zu posten. Sonja war so lieb und hat die Auswahl getroffen <3 span="">

 
Und warum bis August warten (es sind ja doch so ein paar Torten und Ereignisse in den ganzen Jahren gewesen), somit starten ich doch gleich:

1997 ein paar Hochzeitstorten für die "Schöner Wohnen". Die Blumen waren sicher noch ausbaufähig, aber sie haben es sogar auf den Titel geschafft! Alles noch sehr klassisch, aber gegen die damaligen Torten schon echt modern.